Ein wenig Rutschspaß am Barockschloss Delitzsch: Was eigentlich eine routinemäßige Wartung eines Rettungsschlauches sein sollte, wurde für die Besucher zu einem kleinen Erlebnis. Im Rahmen der Arbeiten durften einige Gäste den Schlauch hinunterrutschen.

Damit der Spaß sicher bleibt, gab es jedoch klare Regeln. Um das Textilgewebe des Schlauches nicht zu beschädigen und Verletzungen wie etwa verdrehte Knöchel zu vermeiden, galt die Ansage: „Keine High Heels“. Wer sich traute, rutschte mit einer Geschwindigkeit von maximal zwei Metern pro Sekunde – das sind etwa sieben Kilometer pro Stunde – den Schlauch hinunter.

Verantwortlich für die Wartung war das Unternehmen Axel Thoms Lebensrettungseinrichtungen aus Bad Bramstedt. Das Familienunternehmen beschäftigt rund 20 Mitarbeiter und ist international tätig. „Wir sind Familienunternehmen. Ich bin sozusagen zweite Generation“, beschreibt die Unternehmensführung die Situation. Die Reichweite der Systeme ist groß: „circa 80 Prozent der Systeme gehen ins Ausland.“ Das verwendete System ist dabei schon eine kleine Institution, denn es ist „seit 1993 im Einsatz“.