Manche Feste beginnen lange vor dem ersten Gast: mit Ideen, Listen, geschmückten Ecken und vielen helfenden Händen. Für die Halloween-Feier am Freitag, 30. Oktober, hatten der Feuerwehr-Förderverein Stützpunktfeuerwehr Delitzsch e. V. sowie der Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehr Delitzsch das Gelände am Schäfergraben in einen freundlich-schaurigen Treffpunkt verwandelt.
Zwei Monate Vorbereitung für einen besonderen Abend
Rund zwei Monate lang bereiteten jeweils etwa 15 Menschen aus dem Feuerwehr-Förderverein und dem Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehr die Feier gemeinsam vor. Der Förderverein sorgte am Abend für Speis und Trank, darunter Getränke und Waffeln. Der Feuerwehrnachwuchs schmückte Gelände und Haus schaurig schön; im Gräteschuppen wartete außerdem eine Hüpfburg auf die Kinder.
Kinderschminken und eine Gruselstrecke im Feuerwehrhaus gehörten ebenfalls zum Programm. Kurz nach Beginn der Feier musste die Strecke allerdings vorübergehend schließen, weil die Feuerwehr zu einem Einsatz gerufen wurde. Die Helfenden reagierten umsichtig; der Einsatzdienst hat auch an einem solchen Abend selbstverständlich Vorrang.
Spiele, die alle Sinne fordern
Neben dem Kinderschminken luden mehrere Spiele zum Mitmachen ein. Unter einer Decke konnten Gegenstände blind ertastet und erraten werden. Besonders viel Konzentration verlangte eine Labyrinthkarte: Mit einem Kugelschreiber galt es, den Weg vom Eingang bis zum Ausgang zu finden – während der Blick auf die eigenen Hände ausschließlich über einen Spiegel möglich war.
Die ungewohnte Perspektive verlangte Geduld und Konzentration. Gerade darin lag der Reiz der Aufgabe: Mit ruhiger Hand und einem Blick in den Spiegel tasteten sich die Teilnehmenden Schritt für Schritt durch das Labyrinth.
Gemeinsam vorbereitet, gemeinsam erlebt
Zwischen Kürbissen, Licht und kleinen Gruselszenen wurde sichtbar, was gemeinsames Engagement bewirken kann. Der Feuerwehr-Förderverein und der Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehr hatten über Wochen vorbereitet, aufgebaut und an viele Details gedacht. So entstand ein Abend, an dem Kinder spielen, sich schminken lassen und ein wenig gruseln konnten – getragen von Menschen, die ihre Zeit und Energie gern für die Gemeinschaft einsetzen.



