Vorkonferenz der GFMK: Fokus auf Frauenarmut und wirtschaftliche Eigenständigkeit

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Vorkonferenz der GFMK: Fokus auf Frauenarmut und wirtschaftliche Eigenständigkeit
Vorkonferenz der GFMK: Fokus auf Frauenarmut und wirtschaftliche Eigenständigkeit

(Atz – 22.04.26) Am 23. und 24. April 2026 findet in Chemnitz die Vorkonferenz der 36. Gleichstellungs- und Frauenministerinnenkonferenz (GFMK) statt. An der Zusammenkunft nehmen die Staatssekretärinnen und Staatssekretäre der Gleichstellungs- und Frauenministerien aller 16 Bundesländer sowie der Bundesregierung teil. Sachsen übernimmt in diesem Jahr den Vorsitz der Konferenz.

Die Tagung steht unter der Leitung von Staatssekretärin Dagmar Neukirch. Die Sitzung dient der Vorbereitung der Hauptkonferenz der Ministerinnen und Minister, welche am 18. und 19. Juni 2026 in Dresden stattfinden wird.

Inhaltliche Schwerpunkte

Die Beratungen befassen sich mit der Bekämpfung von Frauenarmut und der Reduzierung struktureller Ungleichheiten. Ziel ist die Förderung der wirtschaftlichen Eigenständigkeit durch faire Einkommen und die Sicherung der Altersvorsorge. Zudem sollen Rahmenbedingungen für die familiäre Sorgearbeit, etwa für Kinder oder Angehörische, so gestaltet werden, dass keine finanziellen Risiken entstehen. Dies soll die Teilhabe in den Bereichen Gesundheit, Beruf, Politik und Kultur unterstützen.

Darüber hinaus werden Fortschritte in der Gewaltprävention, der Gesundheitspolitik sowie auf dem Arbeitsmarkt thematisiert.

Hintergrund der GFMK

Die GFMK ist das zentrale Gremium der Länder zur Abstimmung einer gemeinsamen Gleichstellungspolitik. Seit ihrer ersten Sitzung im Jahr 1991 verfolgt sie das Ziel, die Chancengleichheit von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen zu fördern. Der Vorsitz der Konferenz wechselt jährlich zwischen den Ländern. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist als ständiger Gast an den Sitzungen beteiligt.

Bildquelle: Pixabay