Halloween im Halleschen Turm: Reservisten laden zum Gruseln ein

Wenn am Halleschen Turm die Herbstblätter unter den Schuhen rascheln, muss das noch nichts Unheimliches bedeuten. Am Samstag allerdings war das Gelände fest in Halloween-Hand: Die Reservisten-Kameradschaft hatte zum Fest mit einer Gruselstrecke durch den Turm eingeladen.

Fast eine Woche Vorbereitung

Neun Kameraden waren nach eigenen Angaben an den Vorbereitungen beteiligt. Fast eine Woche lang wurde immer wieder dekoriert – mal eine Stunde, mal zwei, mal länger. Der Hallesche Turm war auf fünf Etagen zu besichtigen; in den oberen Bereichen wurde es deutlich düsterer.

Die ersten beiden Etagen waren für jüngere Gäste gedacht. Für die höheren Stockwerke empfahlen die Organisatoren Eltern, genau hinzusehen: Dort warteten eine aufwendige Lichtinszenierung, Nebel, Spinnweben und Figuren aus der Gruselwelt. Eine kleine Warnung vor schlaflosen Nächten gehörte also durchaus zum Programm.

Kinderschminken, Kesselgulasch und Feuerschale

Neben der Turmbegehung gab es Kinderschminken sowie Kesselgulasch und Kartoffelsuppe. Kalte und warme Getränke standen ebenfalls bereit. Für den Abend war zudem eine Feuerschale vorgesehen – am Nachmittag war es dafür noch etwas zu hell, was bei Halloween bekanntlich nur begrenzt zur Dramaturgie beiträgt.

Besucherzahl hängt am Wetter

Wie viele Menschen zum Halloween-Fest kommen, hängt nach Erfahrung der Reservisten stark vom Wetter ab. In einem früheren Jahr musste die Veranstaltung wegen Sturm und Starkregen sogar abgebrochen werden; ein Pavillon flog davon. Im vergangenen Jahr zählten die Organisatoren im Turm nach eigener Schätzung rund 120 Besucher. Eine genaue Zahl wird über die Eintrittseinnahmen ermittelt.

Diesmal bot der Hallesche Turm damit nicht nur den passenden historischen Rahmen, sondern auch fünf Etagen für einen kontrollierten Schauer. Und draußen blieb das Herbstlaub, wo es hingehört: unter den Füßen.