
(Wan – 18.03.26) Am 10. März 2026, gegen 12:00 Uhr, wurde durch die Verkehrslenkung der Deutschen Bahn ein Vorfall im Intercity-Express von Berlin nach München gemeldet. Ein Fahrgast befand sich ohne gültige Fahrkarte in dem Zug.
Eskalation während der Kontrolle
Im weiteren Verlauf der Meldung wurde ein körperlicher Angriff auf einen Zugbegleiter bekannt. Bei der Durchführung der Kontrolle zeigte der betreffende Fahrgast ein verbal aggressives Verhalten und versuchte, der Kontrolle durch Flucht zu entgehen. Der Zugbegleiter verhinderte dies durch eine Wegblockade.
Verletzungen und Festnahme
Der 64-jährige Fahrgast griff den Zugbegleiter unvermittelt mit seiner Gehhilfe an und verletzte ihn am Kopf. Eine weitere Reisende wurde im Zuge der Ausholbewegung ebenfalls am Kopf getroffen. Eine Streife der Bundespolizeiinspektion Magdeburg befand sich zum Zeitpunkt der Einfahrt des Zuges im Hauptbahnhof Halle (Saale) in Ankunftslage und übernahm die Sachverarbeitung.
Die Identität des Beschuldigten konnte durch einen Fingerabdruckscan zweifelsfrei festgestellt werden. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,68 Promille. Der geschädigte Zugbegleiter beendete seinen Dienst vorzeitig und setzte seine Reise als Fahrgast bis zum Zielbahnhof München fort.
Gegen den Beschuldigten werden Ermittlungen unter anderem wegen des Erschleichens von Leistungen und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.
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