Sachsenback: Branchentreffpunkt für regionale Bäcker und Konditoreien

ATSE


Sachsenback: Branchentreffpunkt für regionale Bäcker und Konditoreien
Sachsenback: Branchentreffpunkt für regionale Bäcker und Konditoreien

(Atz – 19.04.26) Die Fachmesse Sachsenback findet in Dresden vom 18. bis 20. April statt. Das Programm umfasst Themen wie Backmaschinen, Rohstoffe, Ladenbau sowie IT-Dienstleistungen und richtet sich an Betreiber von Bäckereien, Konditoreien sowie Cafés und Restaurants. Im Rahmen der Messe präsentiert die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) einen Gemeinschaftsstand mit 13 Ausstellern. Zu diesen gehören die anona GmbH aus Colditz, C.F. Rolle GmbH aus Grünhainichen, Friends not Food GmbH aus Dresden, Geha Mühlen und Back GmbH aus Weißenberg, Heinrich Karow Nachf. KG aus Plauen, Hüfnergut Behlitz aus Eilenburg, Komet Gerolf Pöhle & Co. GmbH aus Großpostwitz, Rätze-Mühle GmbH & Co. KG aus Göda, Reinhardt Kaffeemaschinen & Kaffeerösterei, Spezialbürsten Hochmuth EGBR aus Stützengrün, Tischlerei & Brotformen Timo Pfütze aus Grimma, Vinzubi UG aus Leipzig sowie die Webermühle GmbH aus Niederwiesa.

Branchenaspekte und regionale Wertschöpfung

Landwirtschaftsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch beschreibt die Bedeutung der Messe für das Handwerk: »Die Sachsenback ist der zentrale Branchentreffpunkt für das regionale Bäcker- und Konditorenhandwerk. Auf der Messe zeigen die Unternehmen, wie sie mit ihren Produkten Tradition und Moderne verbinden. Die Handwerksbäckereien im Freistaat sind zusammen mit den landwirtschaftlichen Erzeugern, den Getreidehändlern und Mühlen wichtige Akteure in der regionalen Wertschöpfung. Sie versorgen uns mit Backwaren von höchster Qualität und Auswahl. Für eine erfolgreiche Zukunft zunehmend entscheidend sind neben stabilen Marktbedingungen auch verlässliche Partnerschaften zwischen Landwirten, Mühlen und Bäckereien. Diese Zusammenarbeit wollen wir weiter ausbauen. Der Freistaat unterstützt die Betriebe dabei mit gezielten Projekten, Messebeteiligungen und im Rahmen der Investitions- und Absatzförderung.«

Thomas Horn, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS), führt die Bedeutung der regionalen Produkte aus: »Die Verbindung von handwerklichem Können, regionaler Wertschöpfung, innovativen Trends und hoher Qualität zeigen die Aussteller auch in diesem Jahr auf der Sachsenback. Mit diesem Mix können sich die einheimischen sächsischen Betriebe im Lebensmittelhandwerk vom Massenmarkt abheben und gegenüber den Preisstrukturen von Backwarenindustrie und Lebensmittelhandel behaupten. Speziell die regionale Wertschöpfung gemeinsam mit den Landwirten und den Mühlen unterstützt mit regionaltypischen Getreidesorten sowie speziellen Mehlen und Saaten die Profilierung des Bäckerhandwerks im anspruchsvollen Markt- und Kundenumfeld. Gleichzeitig führen neue Verbrauchergewohnheiten auch zu neuen Geschäftsideen und Geschäftschancen für die Branche. In diesem Zuge hat sich das Imbiss- und Cateringgeschäft zu einem wesentlichen zusätzlichen Standbein der Branche entwickelt. Davon profitieren auch weitere Hersteller mit Sortimenten wie Eispulvermischungen, Kaffeeröstereien oder veganen Fleischalternativen, die sich dem Fachpublikum auf dem Gemeinschaftsstand als attraktive Zulieferer präsentieren.«

Die WFS übernimmt die Organisation der sächsischen Gemeinschaftsbeteiligung im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL).

Internationaler Austausch

Am Montag, den 20. April, wird eine Delegation aus der Woiwodschaft Großpolen die Messe besuchen. Die Gruppe umfasst etwa 20 Personen aus dem Bäcker- und Konditoreihandwerk. Das Programm sieht einen Rundgang sowie die Möglichkeit zum Austausch mit sächsischen Ausstellern vor. Die Organisation erfolgt durch die Handwerkskammer Dresden (HWK) und die WFS in Kooperation mit dem enterprise europe network, basierend auf der Verbindung zur Partnerkammer in Gostyn.

Programm und Erwartungen

Die Eröffnung der Messe erfolgt am Samstag, den 18. April, durch Ministerpräsident Michael Kretschmer, der zudem an einem Podiumstal zur Zukunft des Bäckerhandwerks teilnimmt. Am Montag, den 20. April, wird Landwirtschaftsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch an einer Fachdiskussion zum Thema »Wertschöpfung vom Acker zum Teller« teilnehmen, die vom Mitteldeutschen Bäckerinnungsverband durchgeführt wird. Es werden über 8.000 Besucher und mehr als 200 Aussteller erwartet. Das Rahmenprogramm umfasst unter anderem das BackForum und die BÄKO-Kinderbackstube.

Bildquelle: Pixabay