(Wan – 25.02.26)

Sachsen beteiligt sich an Unternehmen – Bericht über Geschäftsentwicklungen vorgelegt
Dresden – Der Freistaat Sachsen hält Beteiligungen an Unternehmen, die nicht primär auf finanzielle Erträge ausgerichtet sind, sondern dem Gemeinwohl dienen. Dies wurde im Beteiligungsbericht 2025 deutlich, der heute dem Kabinett zur Kenntnis gebracht wurde.
Landesinteressen im Fokus
Finanzminister Christian Piwarz betonte, dass jede Beteiligung auf ein oder mehrere wichtige Landesinteressen ausgerichtet ist. Es gehe um die Erhaltung und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Sachsens in verschiedenen Bereichen. Konkret werden historisches und kulturelles Erbe gepflegt, essentielle Infrastruktur geschaffen und erhalten, natürliche Ressourcen geschützt und Sucht-, Missbrauchs- und Manipulationsgefahren minimiert.
Beteiligungen in verschiedenen Sektoren
Die Beteiligung des Freistaates an 31 Unternehmen war zum 31. Dezember 2024 mit einem Nennkapital von 594 Millionen Euro beziffert. Mehr als 5.800 Beschäftigte waren in diesen Beteiligungen tätig. Die Beteiligungsquoten variieren erheblich und reichen von rund einem Prozent bis hin zu 77 Prozent. Vollständig im Besitz des Freistaates sind 14 Unternehmen, darunter die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH, die Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH, die Sächsische Lotto GmbH, die Landesbühnen Sachsen GmbH und die Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH.
Verkehrsinfrastruktur und Wirtschaftsförderung
Zur Stärkung der Verkehrsinfrastruktur werden unter anderem Flughäfen und Binnenhäfen unterstützt. Die sächsische Wirtschaftsförderung unterstützt Unternehmen bei der Erschließung neuer Märkte, ebenso wie die Messe Leipzig. Die Berater der Wirtschaftsförderung leisten somit einen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Sachsen.
Weitere Informationen zum Beteiligungsbericht 2025 sind im Blog des Finanzministeriums unter https://www.smf.sachsen.de/WirSteuernFinanzen-DerBlog.html abrufbar.
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