## Revierstammtisch Schwarzkollm: Zwischen sorbischer Kultur und Strukturwandel
Der Wandel in der Lausitz ist in vollem Gange. Der Kohleausstieg verändert nicht nur die Wirtschaft und das Landschaftsbild, sondern stellt vor allem die Menschen vor große Herausforderungen. Wie kann die Region ihre Identität bewahren und gleichzeitig eine zukunftsfähige Perspektive entwickeln? Diese Frage steht im Mittelpunkt des nächsten Revierstammtischs am 24. September ab 18 Uhr in der Krabat Mühle in Schwarzkollm.
Die Lausitz ist geprägt von einer einzigartigen Tradition – der sorbischen Kultur. Sprache, Bräuche und Geschichten sind lebendige Bestandteile des Alltags. Doch wie kann dieser Schatz im Strukturwandel bewahrt und für zukünftige Generationen weiterentwickelt werden? Wie gelingt es, die sorbische Gemeinschaft in die Regionalentwicklung einzubinden und ihre Perspektiven zu berücksichtigen?
Am Revierstammtisch möchten wir gemeinsam mit Ihnen über diese Fragen diskutieren. Zu Gast sind Regina Kraushaar, Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung, Franziska Brech, Beauftragte der Sächsischen Staatsregierung für sorbische Angelegenheiten, Dr. Romy Reinisch, 2. Beigeordnete des Landkreises Bautzen, Jan Budar, Direktor der Stiftung für das sorbische Volk, Diana Karbe, Beauftragte für Sorbische Angelegenheiten der Stadt Hoyerswerda, sowie Dawid Statnik, Vorsitzender der Domowina – Bund Lausitzer Sorben e. V.
### Ein Region im Umbruch
Der Ausstieg aus der Braunkohle ist ein tiefgreifender Prozess, der die gesamte Lausitz betrifft. Ganze Dörfer müssen weichen, Arbeitsplätze fallen weg und die Landschaft verändert sich. Umso wichtiger ist es, die Identität der Region zu bewahren und neue Perspektiven zu entwickeln. Die sorbische Kultur spielt dabei eine zentrale Rolle. Sie ist ein einzigartiger Schatz, der seit Jahrhunderten das Gesicht der Lausitz prägt.
### Sorben im Wandel
Die sorbische Gemeinschaft ist tief mit der Region verwurzelt. Doch der Strukturwandel stellt auch die Sorben vor große Herausforderungen. Wie können sie ihre Kultur bewahren und gleichzeitig an der Gestaltung der Zukunft teilnehmen? Wie gelingt es, die jungen Generationen für ihre Sprache und Traditionen zu begeistern? Dies sind Fragen, die es im Dialog zu beantworten gilt.
Anmeldungen zum Revierstammtisch sind über das Beteiligungsportal Sachsen möglich: [https://mitdenken.sachsen.de/1056248](https://mitdenken.sachsen.de/1056248)
Quelle: (ots)
