(Wan – 17.11.25)

41-Jähriger nach Nacheile gestellt | 14-Jähriger flüchtet vor Polizeikontrolle | Größerer Unfall auf A14
Am Samstagabend konnte ein 41-jähriger Mann im Bereich Borna nach einer Fahrzeugflucht gestellt werden. Bei dem Versuch, einer Kontrolle zu entgehen, beschädigte der alkoholisierte Tatverdächtige mehrere geparkte Fahrzeuge.
Zunächst fiel eine Streifenbesatzung ein schwarzes Audi-Fahrzeug im Stadtgebiet Borna auf, welches einer Überprüfung zugeführt werden sollte. Der Fahrer des Fahrzeugs kollidierte zunächst mit drei abgestellten Pkw auf der Friedrich-List-Straße, bevor er vom Ort der Unfallstelle flüchtete. Während der Flucht missachtete der Tatverdächtige mehrfach die Verkehrsregeln und gefährdete dabei Fußgänger, die ausweichen mussten. Die Flucht endete mit einer Kollision mit dem verfolgenden Streifenwagen auf der Deutzener Straße. Der 41-Jährige zog sich während der Verfolgung leichte Verletzungen zu, die vor Ort durch Rettungskräfte behandelt werden mussten. Ein Drogenvortest ergab einen positiven Befund auf Amphetamine. Zudem wies ein Alkoholtest einen Wert von über 0,8 Promille auf, woraufhin eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs wurden weitere entstempelte Kennzeichen sichergestellt, die nicht zum Audi gehörten. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 40.000 Euro geschätzt. Da der Mann nicht über eine gültige Fahrerlaubnis verfügte, werden nun Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung und Beleidigung eingeleitet. Der 41-Jährige wurde nach Rücksprache mit einem Bereitschaftsstaatsanwalt auf freien Fuß gesetzt.
Am Sonntag flüchtete ein 14-jähriger Jugendlicher in Mügeln vor einer Polizeikontrolle mit einem frisierten Kleinkraftrad und stürzte dabei. Eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Grimma wollte den jugendlichen Fahrer einer Supermoto einer Verkehrskontrolle unterziehen. Der Junge missachtete das Anhalten und flüchtete vor den Beamten. Während der Verfolgungsfahrt kam der Supermoto-Fahrer während eines Abbiegevorgangs, mutmaßlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit, zu Fall und zog sich leichte Verletzungen zu. Im Anschluss konnte der 37-jährige Fahrer des Funkstreifenwagens nicht rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem auf der Straße liegenden Kleinkraftrad. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 500 Euro. Der 14-Jährige stand unter dem Einfluss von Cannabis und war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Aufgrund von Manipulationen an der bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit des Kleinkraftrades und wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz wurden weitere Ermittlungen eingeleitet.
Am frühen Morgen kam es zwischen den Autobahnanschlussstellen Kleinpösna und Leipzig-Ost zu einem größeren Verkehrsunfall, bei dem Personen leicht verletzt wurden. Der Fahrer eines Skoda Superb war auf der linken Spur der A14 unterwegs und musste aufgrund des Verkehrs eine Vollbremsung einleiten. Der nachfolgende VW Golf fuhr auf den Skoda auf, ebenso wie ein Audi Q5. Der nachfolgende VW Transporter fuhr auf den Q5 auf. Der dahinterfahrende Peugeot 508 leitete ebenfalls eine Vollbremsung ein, woraufhin ein Audi RS e-tron GT auf diesen auffuhr. Bei dem Unfallgeschehen wurden vier Personen leicht verletzt. Alle Fahrzeuge mit Ausnahme des Golf waren nicht mehr fahrbereit. Das Autobahnpolizeirevier hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Die Autobahn wurde um 9:30 Uhr für den Verkehr wieder freigegeben.
Am Sonntagvormittag verletzte sich eine 32-jährige Frau bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 87 bei Doberschütz. Die Fahrerin eines Kia Rio befuhr die B87 in Richtung Eilenburg aus Doberschütz kommend, als sie aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam, sich überschlug und neben der Fahrbahn zum Stehen kam. Die Kia-Fahrerin wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 2.000 Euro geschätzt.
Am Sonntagabend kam es in Leipzig, Kohlgartenstraße, zu Sachbeschädigung durch Feuer. Unbekannte Täter zündeten Unrat an, wodurch Bäume und Mülltonnen beschädigt wurden. Der Schaden beträgt 1.000 Euro. Es wird wegen Sachbeschädigung ermittelt.
Quelle: (ots)
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