
(Wan – 06.04.26) Am Samstagmorgen, den 4. April 2026, wurde die Bundespolizei Magdeburg um 5:50 Uhr zu einem Vorfall im Regionalexpress zwischen Halle (Saale) und Magdeburg gerufen. Der Einsatz begann am Hauptbahnhof Magdeburg, Gleis fünf, nachdem ein Zugbegleiter einen Angriff gemeldet hatte.
Ersten Ermittlungen zufolge stieg der betroffene Mann in Schönebeck in den Zug und schlief kurz nach dem Einsteigen ein. Bei einer Routinekontrolle versuchte der Zugbegleiter den Reisenden kurz vor der Ankunft in Magdeburg-Buckau zu wecken.
Nachdem der Mann aufgewacht war, entwickelte er ein aggressives Verhalten. Er beleidigte den Kontrolleur und versuchte, ihn zu verfolgen. Der Zugbegleiter suchte Schutz in der Personalkabine und schloss diese ab, nachdem der Reisende gegen die Tür getreten hatte.
Bei der weiteren Sachverhaltsklärung stellte die Polizei fest, dass der 34-jährige Deutsche bereits durch die Deutsche Bahn von der Nutzung ihrer Züge ausgeschlossen worden war. Gegen ihn wurde eine Strafanzeige wegen Leistungserschleichung, Beleidigung, versuchter Körperverletzung, Nötigung und Hausfriedensbruch erstattet.
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