Bundespolizei Halle: Messerfund und Drogen bei ICE-Kontrolle

Wanninger



Symbolbild

(Wan – 18.03.26) Am 12. März 2026, um 21:18 Uhr, erhielt das Bundespolizeirevier Halle (Saale) eine Meldung von einem Zugbegleiter eines ICE auf der Strecke Berlin-Halle (Saale). Der Zugbegleiter teilte mit, dass ein männliche Person ohne gültigen Fahrausweis festgestellt worden war.

Festnahme am Hauptbahnhof

Bundespolizisten wurden zur planmäßigen Einfahrt des Zuges auf Bahnsteig 6 entsandt. Der Zugbegleiter hatte beobachtet, dass der Betroffene in Berlin in den Zug eingestiegen und sich in einem Wagen aufgehalten hatte. Bei der Fahrausweiskontrolle konnte er keinen Nachweis über eine Fahrberechtigung erbringen. Es wurde eine Fahrpreisnacherhebung eingeleitet.

Fund von Beweismitteln

Beim Verlassen des Zuges zeigte der Mann ein auffälliges Verhalten und versuchte, einen Gegenstand im Bereich seiner Jacke zu verbergen. Im Rahmen der anschließenden Kontrolle wurde ein Messer festgestellt und sichergestellt. Der Betroffene, ein 29-jähriger belarussischer Staatsbürger, wurde in die Diensträume am Hauptbahnhof gebracht.

Weitere Ermittlungen

Bei der Durchsuchung der Person wurden mehrere Ampullen mit anabolen Steroiden, Betäubungsmittel sowie ein weiteres Messer aufgefunden. Die Identität des Mannes konnte durch vorliegende Dokumente geklärt werden. Eine Abfrage im polizeilichen Informationssystem ergab eine Ausschreibung zur Einreiseverweigerung. Das Polizeirevier Halle (Saale) übernahm die Sicherstellung der Beweismittel.

Ermittlungsverfahren eingeleitet

Gegen den 29-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz, das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz sowie wegen relevanter Paragraphen des Strafgesetzbuches und des Aufenthaltsgesetzes eingeleitet.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Magdeburg, 13.03.2026

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