
(Wan – 20.04.26) In Westerloy fand am 13. und 14. März eine Übung zur Bekämpfung von Vegetationsbränden statt. Unter der Leitung der Zentralen Polizeidirektion Hannover trainierten verschiedene Organisationen den Einsatz von Polizeihubschraubern bei Wald- und Flächenbränden.
Ein wesentlicher Teil der Übung war die Arbeit der Hubschrauberstaffel der Polizei Niedersachsen mit den sogenannten „Bambi-Buckets“. Die Piloten trainierten das gezielte Aufnehmen von Wasser aus nahen Gewässern und dessen Abwurf über die festgelegten Flächen. Diese Technik ist besonders wichtig für Einsätze in schwer zugänglichen Bereichen oder bei großflächigen Bränden.
An der Übung nahmen neben der Zentralen Polizeidirektion auch die Feuerwehren aus Westerloy und Westerstede sowie das Niedersächsische Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) teil. Zudem waren Kollegen der Hubschrauberstaffel aus Sachsen an dem Training beteiligt. Ziel war es, das koordinierte Zusammenspiel zwischen den Kräften am Boden und den Einheiten in der Luft zu festigen.
Obwohl Regen und Wind die Bedingungen erschwerten, konnten sämtliche geplanten Abschnitte der Übung erfolgreich abgeschlossen werden. Die Übungsleiterin Kirsten Böning erklärte, dass solche Übungen notwendig seien, um die Abläube zu festigen und die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Organisationen zu stärken. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen nun in die Vorbereitung auf künftige Vegetationsbrände einfließen.