
(Wan – 17.04.26) Am Montag, den 30. März 2026, kam es in einem Regionalzug auf der Strecke von Naumburg (Saale) über Merseburg nach Halle (Saale) zu einem Zwischenfall. Der Zugbegleiter informierte die Bundespolizei über einen männlichen Fahrgast, der sich aggressiv verhielt und Mitreisende bespuckte.
Die Beamten der Bundespolizeiinspektion Magdeburg trafen am Ankunftsbahnsteig des Hauptbahnhofs in Halle (Saale) ein, um den Sachverlag zu prüfen. Der 29-Jährige war ohne gültiges Ticket unterwegs und beleidigte den Kontrolleur. Auch zwei Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes, die den Bahnbediensteten unterstützten, wurden von dem Mann beschimpft.
Trotz des Eintreffens der Einsatzkräfte blieb das Verhalten des Mannes unverändert aggressiv. Er richtete weitere Beleidigungen und Drohungen gegen die Polizisten sowie die anderen Beteiligten.
Beim Verlassen des Zuges vollzog der Mann den verbotenen Hitlergruß und tätigte eine verfassungswidrige Äußerung. Die Beamten hielten ihn am Arm fest und wollten ihn zum nahegelegenen Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof Halle (Saale) führen. Dabei leistete der Deutsche aktiven Widerstand, indem er sich gegen die Laufrichtung stemmte, woraufhin er zu Boden gebracht und gefesselt werden musste.
Im Zuge der Ermittlungen konnte die Identität des Mannes festgestellt werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,12 Promille. Gegen den 29-Jährigen wurden Strafanzeigen wegen des Erschleichens von Leistungen, Beleidigung, Bedrohung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen der Verwendung Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen erstattet.
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