Bundespolizei warnt vor Gefahren in Bahnanlagen

ATSE


Symbolbild
Symbolbild

(Atz – 31.03.26) Am 30. März 2026 um 12:00 Uhr veröffentlichte die Bundespolizeiinspektion Magdeburg eine Information zum Thema sicheres Verhalten auf Bahnanlagen. Hintergrund ist der Beginn der Ferienzeit, in der die Anzahl von Personen, die sich unbefugt in Bahnanlagen aufhalten, typischerweise zunimmt.

Zunahme unbefugter Aufenthalte

Die Bundespolizei beobachtet verstärkt unbefugte Aufenthalte in Bahnanlagen, die aus unterschiedlichen Gründen erfolgen, darunter Spaziergänge, das Anfertigen von Fotos oder der Versuch, Abkürzungen zu nehmen. Insbesondere Kinder und Jugendliche werden als Risikogruppe identifiziert, da diese die Gefahren an Gleisanlagen oder Abstellorten von Zügen oft unterschätzen.

Gefährliche Handlungen

Zu den gefährlichen Handlungen, die zu Unfällen führen können, zählen das Sprühen von Graffiti, das Überqueren von Gleisen, das Umgehen von Bahnschranken sowie das Klettern auf Güterzüge. Diese Aktivitäten sind vermeidbar.

Die Bundespolizei führt die Kampagne "Sei sicher unterwegs!" durch, um auf die Risiken hinzuweisen und über korrektes Verhalten zu informieren. Das Betreten von Gleisanlagen ist grundsätzlich untersagt, mit Ausnahme zugelassener Übergänge.

Sicherheitsbestimmungen

Die Bundespolizei betont folgende Sicherheitsbestimmungen: Bahngleise dürfen unter keinen Umständen betreten werden, auch wenn sie nicht in Betrieb zu sein scheinen. Das Klettern auf Zügen oder das Mitfahren auf Waggons ist verboten und stellt eine erhebliche Lebensgefahr dar. Oberleitungen führen Hochspannung und sind daher nicht zu berühren. Die weiße Sicherheitslinie in Bahnhöfen darf erst übertreten werden, wenn ein Zug vollständig zum Stehen gekommen ist. Ablenkungen durch Smartphones oder Musik können die Aufmerksamkeit mindern und zu gefährlichen Situationen führen.

Die Bundespolizei appelliert an die Bevölkerung, die Sicherheitsbestimmungen einzuhalten und das Bewusstsein für die damit verbundenen Gefahren zu schärfen. Eltern, Lehrkräfte und Mitarbeiter in Bildungseinrichtungen werden gebeten, insbesondere Heranwachsende über die Risiken aufzuklären.

Bildquelle: Pixabay