
(Wan – 24.03.26) Am Samstag, den 21. März 2026, kam es am Hauptbahnhof Halle (Saale) zu einer Auseinandersetzung mit einem Reisenden. Ein Regionalexpress, der von Halberstadt nach Halle (Saale) unterwegs war, hatte gerade den Zielbahnhof erreicht. Der Zugbegleiter kontrollierte nach dem Aussteigen der Fahrgäste den Zug, um sicherzustellen, dass niemand zurückgeblieben war. Dabei fiel ihm ein junger Mann auf, der im Zug schlief.
Der Zugbegleiter versuchte, den 20-Jährigen zu wecken, was jedoch ohne Erfolg blieb. Um 17:16 Uhr informierte er daraufhin die Bundespolizei. Eine Streife machte sich daraufhin auf den Weg zum Bahnsteig 12. Auch Versuche der Beamten, den Schlafenden durch Ansprache und leichtes Schütteln aufzuwecken, blieben zunächst ohne Reaktion.
Plötzlich erwachte der Mann und schlug um sich. Die Beamten erklärten ihm die Situation und stellten sich als Polizeibeamte vor. Kurz darauf griff der Mann die Einsatzkräfte an und leistete erheblichen Widerstand. Dabei versuchte er, die Polizisten durch Kopfstöße und Bisse zu verletzen.
Weitere Beamte wurden hinzugezogen, um den Tatverdächtigen zu überwältigen und zu fesseln. Anschließend wurde er zum Bundespolizeirevier gebracht. Ein Drogenschnelltest ergab einen positiven Befund auf Kokain. Bei der Auseinandersetzung wurde eine Beamtin leicht an der Oberlippe verletzt, sie ist jedoch weiterhin im Dienst. Der algerische Staatsangehörige wird nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung angezeigt.
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