Denkmalschutz Sachsen: 3,2 Millionen Euro Förderung für Projekte

Wan

(Wan – 06.03.26)



Symbolbild

Denkmalschutzprojekte in Sachsen mit Fördermitteln unterstützt

Dresden. Die sächsische Staatskanzlei gab bekannt, dass sieben Denkmalschutzprojekte im Freistaat Sachsen mit insgesamt rund 3,2 Millionen Euro gefördert werden. Die Mittel stammen aus dem Sonderprogramm des Bundes für Denkmalschutz, das durch Kofinanzierung des Freistaates ergänzt wird.

Förderung durch Bund und Freistaat

Der Bund stellt rund 1,9 Millionen Euro zur Verfügung, während das Land Sachsen einen entsprechenden Betrag von etwa 1,3 Millionen Euro beiträgt. Die Finanzmittel sollen zur Erhaltung und Sanierung von kulturell bedeutsamen Gebäuden und Einrichtungen verwendet werden. Staatsministerin Regina Kraushaar betonte die Bedeutung der Fördermittel für den Erhalt des sächsischen Kulturerbes und bedankte sich bei den sächsischen Bundestagsabgeordneten für deren Einsatz.

Projekte in verschiedenen Regionen

Die Projekte befinden sich in unterschiedlichen Regionen Sachsens, darunter Bautzen, Chemnitz, Dresden, Ebersbach/Neugersdorf, Leipzig und Mülsen. Zu den Vorhaben zählen das Schwesternhaus in Kleinwelka (Bautzen), das Gebäude „Alte Übernachtung“ auf dem Bahnbetriebswerksgelände in Hilbersdorf (Chemnitz), das Schloss Albrechtsberg (Dresden), die ehemalige Spinnerei und Weberei in Ebersbach/Neugersdorf, der Kohlrabizirkus in Leipzig, das Bruno-Plache-Stadion sowie ein Textilwerk in Mülsen.

Ziele der Förderung

Alf Furkert, Sächsischer Landeskonservator, hob hervor, dass die Denkmalschutzförderung Teil der gesellschaftlichen Aufgabe zur Erhaltung des kulturellen Erbes sei. Die Mittel sollen die Eigentümer unterstützen und gleichzeitig dem Handwerk und Baugewerbe in den Regionen zugutekommen. Ziel ist es, die Denkmale zu sichern und für die Öffentlichkeit zugänglich zu erhalten.

Die sächsische Staatskanzlei verwies auf die Bedeutung der Denkmalschutzprojekte für die kulturelle Vielfalt und Identität des Freistaates.

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