(Wan – 17.11.25)

Die Agra-Brücke in Markkleeberg weist erhebliche Schäden auf, die einen Ersatzneubau erforderlich machen. Das Sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung hat dies nach Sonderprüfungen des Bauwerks festgestellt.
Schadensbild und Konsequenzen
Die durchgeführten Untersuchungen des Spannstahls haben gravierende Schäden zu Tage gefördert. Staatsministerin Regina Kraushaar informierte, dass die ursprünglich angenommene Lebensdauer der Brücke nicht mehr realistisch sei. Bislang eingeleitete Verkehrseinschränkungen werden weiter Bestand haben.
Reduzierung der Beanspruchung
Um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten, wird ab dem 20. November 2025 Fahrzeuge über 3,5 Tonnen von der Brücke ausgeschlossen. Der Verkehr wird über die Autobahnen A 38 und A 14 umgeleitet. Zusätzlich wird eine Geschwindigkeitsreduzierung angeordnet.
Ersatzneubau unumgänglich
Eine Instandsetzung der Brücke ist nicht mehr möglich. Die Sächsische Staatsregierung hat daher die sofortige Planung eines Ersatzneubaus beauftragt. Ein Tunnelbau wurde aufgrund der langen Projektlaufzeit verworfen. Staatsministerin Kraushaar betonte die Notwendigkeit eines schnellen Handelns, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und eine dauerhafte Lösung für die Region zu schaffen.
Hintergrundinformationen zur Brücke, ihrer Bauzeit und der Nutzung sind ebenfalls verfügbar. Kontaktinformationen des Ministeriums für weitere Anfragen liegen vor.
Quelle: (ots)
Bildquelle: Pixabay