Sport in Sachsen: Gipfeltreffen zur Zukunft

Geo

(Geg – 12.11.25)



Symbolbild

Sport in Sachsen: Gipfeltreffen zur Zukunft

Dresden. Auf Initiative von Ministerpräsident Michael Kretschmer fand gestern im Heinz-Steyer-Stadion in Dresden ein Sportgipfel statt. Mehr als 50 Vertreter aus Stadt- und Kreissportbünden, Sportverbänden, Städte- und Gemeindetagen sowie Landkreistagen diskutierten über die Zukunft des Sports im Freistaat.

Fokus auf Trainervergütung und Infrastruktur

Kretschmer betonte die verbindende Kraft des Sports und die Leistungen der engagierten Menschen in Vereinen und Verbänden. Er machte deutlich: „Der Breiten- und Spitzensport braucht gute Sportstätten und gute Trainerinnen und Trainer.“ Der Freistaat werde diese Unterstützung fortsetzen. Insbesondere die akademische Trainerausbildung an den Unis und die Verbesserung der Trainervergütung seien wichtige Schritte. Auch die Chancen durch das Sondervermögen des Bundes und die „Sportmilliarde“ sollen genutzt werden.

Sportminister Armin Schuster hob die gezielten Investitionen in die Athleten hervor. Mit dem Sondervermögen sollen Sportstätten modernisiert werden, während die Erhöhung der Spitzensportförderung ab 2026 die Wettbewerbsfähigkeit stärken soll. Die Neugründung der akademischen Trainerausbildung an der Universität Leipzig wurde als entscheidender Schritt für die sächsische und deutsche Trainerlandschaft gewertet.

LSB Sachsen appelliert für gute Rahmenbedingungen

Der Präsident des Landessportbundes Sachsen, Dr. Frank Pfeil, unterstrich die vielfältigen positiven Effekte des organisierten Sports für Gesundheit, Bildung und Zusammenhalt. Er forderte funktionierende Sportstätten und gute Rahmenbedingungen für das hauptamtliche Personal in Vereinen und Verbänden. Besonders die Trainerinnen und Trainer spielten eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der Sporttreibenden.

Olympia und weitere Projekte

Die Themen des Gipfels reichten von der akademischen Trainerausbildung über den möglichen Sitz der Sportagentur in Leipzig bis zur deutschen Bewerbung für Olympia. Die Landesregierung unterstütze dabei ein Konzept, das auch Wettkämpfe in Sachsen vorsieht.

Investitionen für den Sport

Ab 2026 wird die Spitzensportförderung durch den Bund um 100 Millionen Euro erhöht. Der Zuwendungsvertrag für den Landessportbund überschreitet ab 2026 erstmals die Marke von 30 Millionen Euro. Für die Trainervergütung wurden bereits 1,5 Millionen Euro zusätzlich bereitgestellt. Die „So geht sächsisch.“-Kilometerchallenge und die Initiative TeamSportSachsen sorgen für weitere Impulse. Unter dem Slogan „Dein Baum für Sachsen“ werben die sächsischen Profisportvereine gemeinsam mit der Stiftung Wald für Sachsen für den Schutz sächsischer Wälder und Baumpflanzungen.

Quelle: (ots)

Bildquelle: Pixabay