Am Dienstagmittag ist in Leipzig eine 50-Jährige Opfer eines Handtaschenraubs geworden. Gegen 16.20 Uhr stieg die Frau an der Haltestelle Deutsche Nationalbibliothek aus der Straßenbahn der Linie 16 aus. Kurz darauf entriss ihr ein Unbekannter gewaltsam von hinten die Handtasche von der Schulter.
Trotz Gegenwehr der Frau gelang es dem Täter, die Tasche an sich zu nehmen. Er rannte zu einem Fahrzeug in der Straße des 18. Oktober, stieg auf der Beifahrerseite ein und flüchtete. Bei dem Wagen soll es sich um einen schwarzen Mittelklassewagen, ähnlich eines VW-Golf, gehandelt haben. Die 50-Jährige stürzte bei dem Angriff und wurde leicht verletzt; ärztlich behandelt werden musste sie nicht. In der dunkelblauen mittelgroßen Handtasche befanden sich ein größerer Bargeldbetrag sowie persönliche Dinge. Der Stehlschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.
Der Angreifer wird als 40 bis 45 Jahre alt, 1,65 bis 1,70 Meter groß und kräftig bis dick beschrieben. Er hatte schwarze Haare und trug eine schwarze Jacke. Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall in der Philipp-Rosenthal-Straße beobachtet haben oder Hinweise zum Fahrzeug geben können, sich bei der Leipziger Polizei zu melden.

